snabul

Dada ist da immer noch da! Futurismus ist gestern! Vive le surrealisme! Une expo de plus sur le surréalisme? Pas du tout! Aber doch!

snabul mit dem immer klein geschriebenen Namen, verfremdet Stimmen und Instrumente, auf das Gebabbel der Babylonischen Sprachverwirrung hinweisend.  Snabul spielt dabei mit Sprachen und Informationen. Belangloses und wichtiges stehen Seite an Seite. Die Klänge brechen mit der üblichen Ästhetik, es werden Grenzen übertreten und Regeln gebrochen. Die Rhytmen können einander stören oder gegeneinander laufen, manche sind aber auch Abkömmlinge oder Zerrbilder voneinander.

Die häufigste Grundidee hinter den Stücken ist der Konflikt von Mensch und Maschine. Zum Einen werden akkustische Instrumente gegen digital erzeugteKlänge ausgespielt, zum anderen lassen sich Gesänge nicht in monotone Maschinenbiets einfangen. Snabul erlaubt seinen Schützlingen, sich in der Maschinenwelt frei und anarchisch zu bewegen, wie Haselmäuse in der nächtlichen Großstadt.

Der Mensch ist jedoch auch der Zerstörer, der sich die Welt Untertan macht und dabei einen miserablen Herrscher abgibt. So erschafft der Mensch nicht nur Schönheit: Es ist nicht alles Beethoven, Bach und Mozart... Die Kinder müssen ausbaden, was wir heute nicht verhindert haben. Deswegen müssen die Kinder mutig sein und ihre Stimme erheben, am besten vor Publikum, und sie müssen sagen können, was sie wissen und wollen. Bei snabul singen sie am liebsten Pop Songs oder spontane Spottlieder.

Alle Alben HIER KLICKEN

Zur Schreibwerkstatt HIER KLICKEN

Zum Thema Surrealismus HIER KLICKEN

portrait von snabul